icons

Rotor - What's Eating the Chinese Mitten Crab

Der chinesische Wollhandkrabbe, einen Exoten in den Gewässern von Brügge. Folgen Sie das hin und her dieser Krabbe bis in Zeebrugge!

Poortersloge
free

De installatie

What's Eating the Chinese Mitten Crab

What’s Eating the Chinese Mitten Crab orchestriert eine Begegnung von Besuchern der beiden Kunstfestivals dieses Sommers: der Triennale in Brügge und Beaufort in Zeebrugge. Ausgangspunkt von des von dem Architekturkolletiv Rotor bedachten Projekts ist die massenhafte Anwesenheit einer nicht indogenen Spezies in den Brügger Grachten und Kanälen: der chinesischen Wollhandkrabbe bzw. Eriocheir sinensis. In China gilt diese Krabbe als Delikatesse, in Europa jedoch breitet sich das Tierchen in den Wasserläufen aus und bedroht das natürliche Gleichgewicht. Als Reaktion auf diesen zerstörerischen Effekt suchen Wissenschaftler nach Möglichkeiten, diese Krabbenpopulation einzudämmen, und erforschen Formen des Zusammenlebens mit einheimischen Tierarten. In der Poortersloge macht Rotor das faszinierende Thema besprechbar und erfahrbar: das Kollektiv installiert dort ein ‚naturhistorisches’ Observatorium mit Fotos, Zeitungsausschnitten, Artefakten und einem Aquarium. In dem URB SEA-Café, der Pop-up-Version am Strand von Zeebrugge, wird es einen Speisesaal geben, auf dessen Menükarte regelmäßig Degustationen verschiedener invasiver Pflanzen und Tiere stehen, sowie Round-Table-Gespräche mit Forschern und Experten.

Bio

Rotor

Rotor, gegründet 2005, ist ein Brüsseler Architekturkollektiv, das sich auf den Zyklus von Industrie- und Baumaterialien konzentriert. Kritiker der bestehenden Regulierungsund Kulturstandards hat Rotor in den letzten Jahren mit Architekten und Entscheidungsträgern zusammengearbeitet, um die ökologische und ökonomische Bedeutung von Recycling im Bauwesen zu betonen und ihre Ergebnisse in Publikationen (einschließlich ihres Vademecums) und durch Konferenzen zu verbreiten. Rotor DC - Dekonstruktion und der dazugehörige Gewerbestandort geben recycelten Baustoffen einen wirtschaftlichen Wert. Das Team besteht aus Architekten, Designern und anderen Fachleuten der Ingenieur- und Materialwissenschaften, darunter Lionel Billiet, Tristan Boniver, Lionel Devlieger, Gabrielle Leyden, Maarten Gielen, Michael Ghyoot, Benjamin Lasserre, Melanie Tamm und Renaud Haerlingen. 2010 vertraten sie Belgien bei der 12. Internationalen Architekturbiennale von Venedig mit “Usus / Usures”, 2013 waren sie das Kuratorenteam der Oslo Triennale der Architektur “Behind the Green Door” und wurden Ende 2016 von OVAM nominiert für die Ecodesign Award PRO.